21.04.2026

Investition in die Zukunft

Prost auf die Mitarbeiter der Brauerei und die beteiligten Handwerker (v. l.): Bürgermeister Peter Wagner, Bräu Franz Inselkammer, Landrat Christoph Göbel, Staatsministerin Michaela Kaniber. Foto: Brauerei Aying / ClausSchunk

Mit einer Festveranstaltung und kirchlichem Segen hat die Unternehmerfamilie Inselkammer die Eröffnung einer neuen Lager- und Ladehalle am westlichen Ortsrand von Aying gefeiert.

Neben den Mitarbeitern der Brauerei waren auch Nachbarn, Partnerfirmen, am Bau beteiligte Handwerksbetriebe und Ehrengäste der Einladung gefolgt. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber, Landrat Christoph Göbel und Bürgermeister Peter Wagner durchschnitten gemeinsam ein rotes Band vor dem großen Ladetor, nachdem der Ayinger Pfarrer Manuel Kleinhans die Halle mit einer kleinen Andacht gesegnet hatte.


Vor dem gemeinsamen Mittagessen in der festlich geschmückten Ladehalle hoben Festrednerin Michaela Kaniber, Landrat Göbel und Bürgermeister Wagner die besondere Bedeutung der Ayinger Brauerei für den Landkreis München und weit darüber hinaus hervor. Die Investition sei ein klares Bekenntnis zum Standort Aying und zur regionalen Verwurzelung. Mit klarer Wertschätzung dankte Bräu Franz Inselkammer den beteiligten Handwerksfirmen und vor allem den Mitarbeitern der Brauerei, die mit ihrer engagierten Arbeit zum Erfolg des Unternehmens beitragen.

Moderne Logistik für effiziente Prozesse

Mit dem Hallenneubau reagiert die Brauerei auf die dynamische Entwicklung der vergangenen Jahre und schafft die Voraussetzungen für weiteres Wachstum. In den Bereichen Verpackung und Logistik führt der Neubau zu einer spürbaren Optimierung der Abläufe:

  • Erweiterte Flächenkapazität (750 qm) für reibungslose Materialflüsse
  • Verbesserte Arbeitssicherheit und Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter
  • Modernisierte Prozesse für höhere Effizienz (z. B. beidseitige Beladung von LKW möglich)
  • Zukunftsfähige Infrastruktur und innovative Technik: Hallenkonstruktion ist statisch für Photovoltaik-Nutzung und Fußbodenheizung für den Anschluß an das bestehende Blockheizkraftwerk vorbereitet

Die Investition ist somit nicht nur ein bauliches Projekt, sondern ein wichtiger Schritt zur Zukunftssicherung der betrieblichen Abläufe.

Ein starkes Signal für die Branche

Insgesamt steht das Projekt exemplarisch für die Werte des bayerischen Mittelstands: unternehmerischer Mut, langfristiges Denken und Verantwortung gegenüber Mitarbeitern, Partnern und der Region. Mit der neuen Ladehalle unterstreicht die Brauerei Aying ihre Position als wachstumsorientiertes, zugleich tief in der Region verwurzeltes Familienunternehmen und sendet ein klares Signal an die Brauereibranche: Investitionen in Qualität, effiziente Abläufe und verlässliche Partnerschaften bleiben der Schlüssel für nachhaltigen Erfolg.

Tradition, Regionalität und nachhaltiger Erfolg

Ayinger zählt zu den renommiertesten Privatbrauereien Bayerns und blickt auf eine bald 150-jährige Unternehmensgeschichte zurück. In siebter Generation wird das Unternehmen von Bräu Franz Inselkammer geführt und hat sich durch konsequente Qualitätsorientierung und die Verwendung ausschließlich regionaler Zutaten in der Herstellung ihrer Biere einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Zentraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie ist eine über Jahrzehnte konsequent verfolgte regionale Wertschöpfungskette:

  • Hopfen aus der Hallertau
  • Mineralwasser aus dem eigenen Tiefbrunnen
  • Braugerste aus Aying und dem Münchener Umland.

Die enge, vielfach seit Jahrzehnten bestehende Zusammenarbeit mit Gerstenbauern aus der Umgebung wird nicht nur aktiv gepflegt, sondern auch von Konsumenten zunehmend geschätzt. Die Verbindung aus Herkunftstransparenz, Qualität und Nachhaltigkeit trägt maßgeblich zum überregionalen Erfolg der Marke Ayinger bei.

www.ayinger.de