17.04.2026

"Antisemitismus hat in unserer Landeshauptstadt, in unserer Münchner Gesellschaft und ganz besonders in der Gastronomie und Hotellerie keinen Platz. Wir werden unsere über 1.400 Mitglieder in München aufrufen, deutlich gegen Antisemitismus aufzutreten und dies auch den Gästen zu kommunizieren. Unsere Branche lebt von Offenheit, Begegnung und Gastfreundschaft – Werte, die unvereinbar sind mit Ausgrenzung, Hass oder Gewalt."
Christian Schottenhamel

Mit großer Bestürzung reagiert die Kreisstelle München des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga Bayern auf den antisemitischen Vorfall, der sich in der vergangenen Woche auf ein israelisches Restaurant ereignet hat.


Christian Schottenhamel, Kreisvorsitzender München und Stv. Bezirksvorsitzender Oberbayern des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga Bayern: "Die Nachricht hat uns Gastronomen alle tief erschüttert. Antisemitismus hat in unserer Landeshauptstadt, in unserer Münchner Gesellschaft und ganz besonders in der Gastronomie und Hotellerie keinen Platz. Wir werden unsere über 1.400 Mitglieder in München aufrufen, deutlich gegen Antisemitismus aufzutreten und dies auch den Gästen zu kommunizieren. Unsere Branche lebt von Offenheit, Begegnung und Gastfreundschaft – Werte, die unvereinbar sind mit Ausgrenzung, Hass oder Gewalt."


Schottenhamel ruft dazu auf, antisemitischen Tendenzen entschieden entgegenzutreten und sich aktiv für ein respektvolles Miteinander einzusetzen. Die Münchner Gastronomie und Hotellerie verstehe sich als weltoffene Gemeinschaft, die Vielfalt nicht nur akzeptiert, sondern als große Stärke begreift. Gastronom Grigori Dratva und allen anderen Kollegen aus der jüdischen und israelischen Community gelte die uneingeschränkte Solidarität der Münchner Gastgeberinnen und Gastgeber.
Schottenhamel weiter: "Wir stehen fest an Ihrer Seite. Unsere Betriebe sollen Orte sein, an denen sich jeder Mensch sicher, willkommen und respektiert fühlt – unabhängig von Herkunft, Religion oder Weltanschauung."