02.06.2026
Moderat und im Rahmen der Inflation – so sieht die Vereinigung der Münchner Wiesn Wirte heuer die Preisentwicklung auf dem größten Volksfest der Welt.
Der Preis für die Maß Bier bewege sich leicht über dem Niveau von 2025. Demnach ist der eigens für die Wiesn gebraute und wesentlich stärkere Gerstensaft je nach Zelt zwischen 2 und 3 % teurer als im Vorjahr. Dazu Wirtesprecher Peter Inselkammer: "Wir geben die Mehrkosten nicht komplett weiter an unsere Gäste. Für uns ist der Einkauf tatsächlich um 6,5 % teurer geworden."
Auch bei den Preisen für die Wiesn-Schmankerl müssen die Besucher heuer nicht tiefer in die Tasche greifen. Christian Schottenhamel: "Hier bewegen wir uns auf dem Niveau des Vorjahres, und das, obwohl die Kosten für Security, Auf- und Abbau und das eigene Personal gestiegen sind."
"Wir wollen faire Löhne zahlen für gute Arbeit", sagen Inselkammer und Schottenhamel unisono: "Auch für unsere Mitarbeiter sind die Lebenshaltungskosten gestiegen." Der Preisdruck, ausgelöst von Corona-Krise und Ukraine-Krieg, habe leider nicht nachgelassen. Auch der Iran-Krieg und die damit stark gestiegenen Transportkosten zeigen hier schon erste Auswirkungen.
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